„Projecto artE pORtas abErtas“

STREETART IN FUNCHAL MADEIRA  –  KUNST DER OFFENEN TÜREN

In der Rua de Santa Maria und den umliegenden Gassen in Madeiras Hauptstadt Funchal, kann man ein ganz besonderes Kunstprojekt bestaunen. Hier haben sich junge portugiesische Künstler zusammengetan, um den zunehmenden Verfall der alten Gassen entgegenzuwirken und sie lebendig zu gestalten. Es war das einstige Viertel der Handwerker und Fischer, die hier in der Altstadt ihre Häuser und Werkstätten hatten.

       

2011 begannen die Maler ca. 200 Haustüren und Tore mit Gemälden zu verzieren. Dies wiederum zog weitere Künstler und Galeristen an, die sich hier in der Gasse niederließen. Schnell folgten Restaurants und mit ihnen auch zahlreiche Besucher.

         

Die Rua de Santa Maria ist wie ein Open-Air-Kunstmuseum. Die Idee zu diesem Projekt hatte José Maria Montero Zyberchema. Das „Projecto artE pORtas abErtas“.

Valentin

Valentin von Rom soll als Priester Paare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach kirchlichem Ritus getraut haben. Dabei schenkte er den Paaren auch Blumen aus seinem Garten. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der Überlieferung nach unter einem guten Stern. Auf Befehl des Kaisers Claudius II wurde Valentin am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

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Garagen-Sprayer-Kunst in Worpswede

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Mauerreste am Potsdamer Platz in Berlin

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Überschärfung als Stilmittel. Leinwandeffekt erzeugen. Kontrast und Sättigung erhöhen. Farben intensivieren. Darf man das? Warum nicht? Schärfe ist ein sehr subjektiver Eindruck. Ich denke, jeder setzt sich selber seine Grenze. Die Kunst liegt im Auge des Betrachters, heißt es treffend. Dies gilt sicher auch für die Fotografie. Mir gefällt’s. It’s my view.

„Eingetrene Pfade zu verlassen und Mut zum Experiment zu haben, ist in meinen Augen ein Gradmesser für Kreativität und unverfrorene Courage.“, schrieb ein Fotograf zu dem Thema.

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Berlin on Trabant

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Der Trabi kam zu schnell und vorallem zu unverhofft um die Ecke. Das Originalfoto ist absolut unscharf. Das Foto ließ mich aber irgendwie nicht los. Löschen mochte ich es nicht. Ich habe es nachträglich überschärft. Das Resultat empfinde ich als Kunstgemälde ohne Leinwand. streetART.

Mauerkunst

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081myview1976 begann die DDR einen neuen Typ der Berliner Mauer zu errichten. Diese Mauer aus Beton bestand aus einzelnen Segmenten mit einer Höhe von 3,60 m. Obwohl das Bemalen der Mauer nicht erlaubt war, forderte gerade deren weiße Grundierung die Künstler in Berlin heraus, die Mauer als längste Leinwand der Welt zu nutzen. Die Mauerkunst war nicht geschützt und jeder konnte an der Westseite der Mauer seine künstlerischen Ideen umsetzen. Nach dem Fall der Mauer konnte auch die Ostseite der Mauer bemalt werden. Die Künstler malten jedoch gegen die Zeit. Mauerspechte und der in 1990 begonnene Abriss der Berliner Mauer zerstörten auch die Kunstwerke.076myview